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Programm Dezember
Dienstag, 24. November 2015

Lese- und Diskussionsrunde "Revolution - wie geht das?"
Montag, 5.12.16 @ doku-zug
, St.Oswaldsgasse 16, 6301 Zug
Tür 20:00, Beginn 20:30

Stellen wir uns vor, die Menschen hätten endlich genug von der ganzen kapitalistischen Scheisse, würden zusammenstehen und sagen "So nicht mehr!" und die Politiker und Kapitalisten zum Teufel jagen. Was dann? Oft kommt die Frage auf, was würde dann passieren, wie stellt ihr euch das vor? Eine Gruppe aus England hat das Gedankenspiel durchgespielt...

Wir lesen und diskutieren den aktuellen Text von Angry Workers:
Aufstand und Produktion - Ein faktenhaltiges Gedankenspiel für die Debatte über Aufstandsstrategien der Arbeiter_innenklasse: Erste Schritte in einer sechsmonatigen revolutionären Übergangsperiode in Großbritannien.
http://www.trend.infopartisan.net/trd1116/t211116.html



Lese- und Diskussionsrunde "Total Extrem"
Montag, 19.12.16 @ doku-zug
, St.Oswaldsgasse 16, 6301 Zug
Tür 20:00, Beginn 20:30

Die (neue) Funktion der Totalitarismus- und Extremismusideologien

In jedem zweiten Artikel der Massenmedien, in jeder Talkshow gehört die Gleichsetzung von Links und Rechts – ob aktuell oder im historischen Mäntelchen – zum guten Ton, der oftmals noch versucht wird, wissenschaftlich zu verkaufen.

Dass sowohl die Totalitarismus- als auch die Extremismusideologie explizit gegen linke, antifaschistische Ansätze gerichtet sind, um antikapitalistische Positionen zu diskreditieren und linke Strukturen »zu schleifen«, ist zentrales Thema dieser Leserunde.

Wir lesen und diskutieren Texte aus der Broschüre "Total Extrem" der Antifaschistischen Linke Berlin:

Die Texte nehmen wir wie immer mit und lesen dann gemeinsam, ihr braucht also nichts vorher machen oder mitbringen.





 
Programm November
Samstag, 1. Oktober 2016

Lese- und Diskussionsrunde "Anarchistisch älter werden - wie geht das?"

Montag, 14.11.16 @ Galvanik, Zug
Tür 20:00, Beginn 20:30

"Wer mit sechzehn nicht Anarchist ist, ist ein Idiot. Aber wer es mit 40 noch ist, ist es auch", so der französische Politiker Georges Clemenceau (1841-1929). Tatsächlich scheint Anarchismus vielen im Nachhinein eher eine peinliche, pubertierende "Jugendsünde" zu sein, was aber wohl eher mit einem sehr begrenzten Verständnis von Anarchismus zusammenhängt. "Der Anarchismus ist generationsübergreifend und hält jung. Es ist nie zu spät, Anarchist oder Anarchistin zu werden", meint demgegenüber Bernd Drücke.

 Film "La buena vida"

Montag, 28.11.16 @ Galvanik, Zug
Tür & Film: 20:00

«La buena vida» erzählt den Kampf der indigenen Wayúus um ihr Dorf Tamaquito, das in den Sog der Globalisierung gerät. Ihre im kolumbianischen Regenwald gelegenen Hütten werden vom grössten Kohlentagebau der Welt bedroht, hinter dem mächtige Rohstoffkonzerne wie Glencore, Anglo Amercian und BHP Billiton stehen. Das gewaltige Loch mit einem Durchmesser von 700 Quadratkilometern frisst sich immer näher an ihre Siedlung heran. Doch die Wayúus wollen sich nicht kampflos umsiedeln lassen und misstrauen den Versprechungen der Minenbetreiber auf ein «besseres» Leben in modernen Häusern mit Stromversorgung. Es beginnt ein Kampf Davids gegen Goliath…

Hintergrundinfos: Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien


 
Programm Oktober
Donnerstag, 15. September 2016

Mo,
10.10.: Film "Ernst Thälmann - Sohn seiner Klasse"

Propagandafilm der DDR
Mo, 24.10.: Film "Ernst Thälmann: Wie er wirklich war"
Dokumentarfilm über die Person Thälmann

Tür 20:00, Beginn 20:30 Uhr @ Metallstrasse 5, Zug
Eintritt Frei


An zwei Abenden wollen wir uns mit der Person Ernst Thälmann und dem Eigenbild der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschland) vor der Zeit der Entstalinisierung kritisch auseinandersetzen.

Am ersten Abend können wir uns einen Eindruck über das Selbstbild der Kommunisten der SED, vor der Entstalinisierung, anhand der Filmobiografie "Ernst Thälmann - Sohn seiner Klasse", die 1955 in der DDR erschien, machen. Der Film handelt, mit Thälmann als Protagonisten, von den Monaten des Krieges in 1918 bis zum Aufstand im Oktober 1923. Thematisiert wird die Situation der Arbeiter und Soldaten zu Ende des Ersten Weltkrieges, der Verrat der Sozialdemokratie, die immer steigende Not der Unterschicht, die Einigung der Arbeiter unter Thälmann und anderen Kommunisten und endet schliesslich mit dem Hamburger Aufstand. Der Film wurde von der DEFA (Deutsche Film AG, DDR) produziert und dementsprechend ist der Historische Inhalt angepasst oder geschönt worden. Im Anschluss zum Film werden wir eine kritische Diskussion über den Inhalt und diese Form von Propaganda haben.

Am zweiten Abend ergänzen wir die Selbstinszenierung der SED mit einem "mehr oder weniger" neutralen Dokumentarfilm, der vom Leben Ernst Thälmann`s handelt. Die politische und persönliche Laufbahn von Thälmann wird in der Doku wiedergegeben. Der Schwerpunkt liegt dabei mehr bei Thälmann persönlich als bei der Arbeiterbewegung. Nach dem Film können wir in einer Diskussion nun dieses Eigenbild, das vom DDR Film, und das Fremdbild, das aus der Doku, vergleichen.


 
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