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Vorstellung in der Antidot PDF Drucken
Montag, 12. Mai 2014
Wir sind ein anarchistisches Kollektiv aus dem Raum Zug. Seit 2007 organisieren wir Treffen, die allen Interessierten offen stehen. Momentan finden diese Treffen alle zwei Wochen im Jugendkulturzentrum i45 in Zug statt. Meistens lesen wir zusammen Texte, wir schauen aber auch Filme oder machen einfach mal eine Bar. Egal was bei unseren Treffen angesagt ist, wichtig ist uns, dass die Leute, die dort sind, miteinander reden, diskutieren, streiten. Wir denken, dass eine soziale Revolution nur möglich ist, wenn wir sie zusammen gestalten, also ohne Chef*in, Staat und Partei. Dieser antielitäre Anspruch beeinflusst die Form unserer Treffen. Wenn wir z.B. zusammen einen Text in der i45 lesen, muss niemand etwas vorbereiten oder Vorwissen haben. Wir lesen den Text zusammen, damit ihn jede*r versteht. So kannst du jederzeit Fragen stellen, wenn du gewisse Wörter oder Zusammenhänge nicht verstehst – und am Schluss wird ausgiebig diskutiert. Da bei Systembruch meist eine wilde Menschenmischung aus Studis, Lohnarbeiter*innen und Erwerbslosen teilnimmt, kommen viele verschiedene Perspektiven zusammen.
Auf ähnlicher Ebene, aber überregional, mischen wir in Bündnissen und bei öffentlichkeitswirksamen Aktionen mit. Momentan ist das z.B. das Bündnis „Projekt Kritik und Klassenkampf“, wo gemeinsam Diskussionsanlässe organisiert werden.
Uns geht es um die Kritik am Ganzen, am kapitalistischen System, darum dieses Ganze zu analysieren und zu verstehen: Wie es tagtäglich unsere Leben beeinflusst und einschränkt – und wie wir uns kurz- und vor allem langfristig dagegenstellen können.

Erschienen 8.5.14 im Antidot Anarchismus (Beilage zur WOZ), Seite 26
 
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