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Programm November PDF Drucken

Lese- und Diskussionsrunde "Anarchistisch älter werden - wie geht das?"

Montag, 14.11.16 @ Galvanik, Zug
Tür 20:00, Beginn 20:30

"Wer mit sechzehn nicht Anarchist ist, ist ein Idiot. Aber wer es mit 40 noch ist, ist es auch", so der französische Politiker Georges Clemenceau (1841-1929). Tatsächlich scheint Anarchismus vielen im Nachhinein eher eine peinliche, pubertierende "Jugendsünde" zu sein, was aber wohl eher mit einem sehr begrenzten Verständnis von Anarchismus zusammenhängt. "Der Anarchismus ist generationsübergreifend und hält jung. Es ist nie zu spät, Anarchist oder Anarchistin zu werden", meint demgegenüber Bernd Drücke.

 Film "La buena vida"

Montag, 28.11.16 @ Galvanik, Zug
Tür & Film: 20:00

«La buena vida» erzählt den Kampf der indigenen Wayúus um ihr Dorf Tamaquito, das in den Sog der Globalisierung gerät. Ihre im kolumbianischen Regenwald gelegenen Hütten werden vom grössten Kohlentagebau der Welt bedroht, hinter dem mächtige Rohstoffkonzerne wie Glencore, Anglo Amercian und BHP Billiton stehen. Das gewaltige Loch mit einem Durchmesser von 700 Quadratkilometern frisst sich immer näher an ihre Siedlung heran. Doch die Wayúus wollen sich nicht kampflos umsiedeln lassen und misstrauen den Versprechungen der Minenbetreiber auf ein «besseres» Leben in modernen Häusern mit Stromversorgung. Es beginnt ein Kampf Davids gegen Goliath…

Hintergrundinfos: Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien


 
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