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Zur Flüchtlingsdemo PDF Drucken
Samstag, 17. November 2007
Wir sind heute auf der Strasse, um uns mit den Flüchtlingen zu solidarisieren und gleichzeitig auf unsere Sicht der Dinge aufmerksam zu machen. Wir finden es wichtig, Flüchtlinge zu unterstützen, weil sie die Folgen dieses Systems am grausamsten zu spüren bekommen. Da dies aber im Grunde nur eine Bekämpfung von Symptomen eines kranken Systems ist, wollen wir es nicht dabei bleiben lassen.

Wir alle sind von diesem System aus Kapitalismus, Nationen und Hierarchien mit all seinen Folgen betroffen und müssen in diesem System leben. Ein völliges Ausbrechen von einzelnen Individuen daraus ist nicht möglich, wir müssen es zusammen überwinden. Solange es Nationen und Grenzen gibt, werden auch immer Menschen ausgegrenzt. Hilfsorganisationen und ähnliche Institutionen sind zwar meist gut gemeint und können das Leid einiger Menschen ein wenig lindern, stützen aber das System indem sie z.B. den Menschen Hoffnungen auf ein besseres Leben machen wenn sie sich weiter durch Lohnarbeit ausbeuten lassen. Eine wirkliche Änderung der Zustände wird innerhalb der kapitalistischen Rahmenbedingungen nicht möglich sein.

Aber auch wenn wir hier unsere Sicht der Dinge nennen, wollen wir keine Schafe, die alles glauben oder machen was ihnen gesagt wird. Fangt an selber zu denken, schliesst euch in Gruppen zusammen, diskutiert, plant, kämpft! In den Köpfen, auf der Strasse, bei der Arbeit!

Es gibt keinen Klassenkampf ohne MigrantInnen!

A-Team
 
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