Home
Diskussion: Globale Krise – Revolten und Krieg in Nordafrika PDF Drucken
Donnerstag, 7. April 2011
Streiks und Proteste haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Die Weltwirtschaftskrise hat drastisch die Lebensbedingungen für die arbeitende Bevölkerung verschärft, und zwar weltweit. In den westlichen Metropolen, in Nordafrika und Asien, überall sind wir konfrontiert mit der Arbeitslosigkeit, dem prekären Leben ohne Sicherheit auf eine soziale Perspektive, es ist die Not des Überlebens. Die Revolte in Tunesien im Januar 2011 löste massive Proteste in ganz Nordafrika und Ländern des Arabischen Raums aus. In Tunesien und Ägypten wurde die alte Regierung ersetzt. Die herrschende Klasse tritt dort nun im neuen demokratischen Gewand mit dem Angebot auf freie Wahlen auf. Aber die Tatsache der schlechten Lebensbedingung wird dadurch nicht bewältigt. Der Notstand ist nur als Gesetz abgeschafft worden, die Menschen leiden weiter.

Getarnt als „humanitärer Einsatz“ führt die Nato, allen voran Frankreich, Großbritannien und die USA, nun Krieg gegen Ghaddafis Schergen. Dieser Krieg verursacht nur noch mehr Leid und Tod. Diskutieren wir über den Krieg in Libyen einerseits aber auch über die Proteste und den Klassenkampf andererseits. Was ist die Perspektive des Klassenkampfs in Nordafrika und was ist eine internationalistische Haltung gegenüber dem Krieg?

Die Diskussion ist offen für alle, die Hoffnung geschöpft haben oder die Ohnmacht der letzten Wochen nicht mehr ertragen. Nehmen wir uns Raum für eine eigene Einschätzung der Lage, ohne Experten zu sein. Vor der Diskussion gibt es kurze Einleitungsreferate.

Samstag 9. April, 19.00
Volkshaus Zürich, Grüner Saal


Organisiert durch die Gruppe Eiszeit und die Internationale Kommunistische Strömung
www.eis-zeit.net/ // www.de.internationalism.org


 
< Zurück   Weiter >
logo