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Gemeinsam diskutieren – Gemeinsam handeln! PDF Drucken
Freitag, 29. April 2011




Mit der Logik des Kapitals brechen!



Wir wollen auf eine gemeinsame Debatte mit praktischer Perspektive hinarbeiten. Weil uns interne Diskussionen nicht ausreichen und an Veranstaltungen oft zu wenig Zeit bleibt um sich ernsthaft mit zentralen Fragen auseinanderzusetzen, laden wir euch dazu ein, am Diskussionswochenende des Projekts Kritik & Klassenkampf teilzunehmen. Anhand vorbereiteter Thesen zu den Themen Krise, Kämpfe und Intervention, Organisierung, Perspektive wollen wir mit allen interessierten Personen in Diskussion treten und Handlungsmöglichkeiten für den revolutionären Klassenkampf erarbeiten.

 

In einem Diskussionszyklus haben wir die Krise des Kapitals und der Linken gemeinsam diskutiert und Thesen dazu erarbeitet. Dieser Text ist das vorläufige Ergebnis unseres Diskussionsprozesses. Dabei sind wir auf Fragen gestossen, welche für uns von zentraler Bedeutung sind:


    ✭ Gibt es einen qualitativen Umschlag im Klassenkampf, der von Tagesforderungen zu einem revolutionären Prozess führt?
    ✭ Was sind die Voraussetzungen für eine Bewegung, welche die gesellschaftlichen Verhältnisse aufheben will?
    ✭ Wie entsteht Klassenbewusstsein und wie hängen Kämpfe und dieses Bewusstsein zusammen?
    ✭ Wieviel an reeller Perspektive braucht es? Müssen wir uns Utopien für eine neue Welt erarbeiten? Oder geht es vielmehr um die Kritik am Bestehenden?
    ✭ Lässt sich Autonomie am Inhalt oder an der Form festmachen?

Selbstdarstellung


Die im Projekt Kritik & Klassenkampf organisierten Gruppen und Einzelpersonen eint die Einsicht, dass eine revolutionäre Überwindung der kapitalistischen Gesellschaft jegliche staatliche Verwaltung notwendig ausschliesst. Darunter fallen auch die Sozialdemokratie und staatskapitalistische Versuche, wie sie zum Beispiel in der Sowjetunion, in der VR China und in Kuba unternommen wurden. Stellvertreterpolitik lehnen wir genau so ab, wie wir keine Perspektive im Parlamentarismus sehen. So ist der Reformismus für uns auch keine gangbare Alternative. Wir lehnen jede Form von Staat oder nationalen Konzeptionen ab, da deren Existenz in der Klassengesellschaft begründet und deren Zerschlagung Bedingung für eine klassenlose Gesellschaft ist. Daraus folgt unser Bedürfnis, kollektive Kämpfe auf internationaler Ebene miteinander zu verbinden. Entgegen der klassischen Vorstellung verstehen wir die anarchistische und kommunistische Strömung und Tradition nicht in einem unauflösbaren Widerspruch zueinander.
Die am Projekt Kritik & Klassenkampf Beteiligten stimmen diesen Positionen zu, haben jedoch unterschiedliche Vorstellungen davon, wie Interventionen wirksam werden können, wo Schwerpunkte gesetzt werden müssen und wie eine Organisierung jenseits autoritärer Parteistrukturen oder bürokratischer Gewerkschaftsapparate aussehen könnte. Uns geht es darum, radikale Kritik zu organisieren und zu neuer Stärke zu finden.



Detaillierter Aufruf, Infos und Anmeldung:

http://www.kritik-und-klassenkampf.tk



 
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