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Zur Kritik der Gewerkschaften PDF Drucken
Freitag, 22. Juni 2012
Kurzvortrag und Diskussion im Rahmen des Projekts Kritik & Klassenkampf – Organisiert durch Bündnis Alle gegen Rechts (Bern) und Eiszeit (Zürich):

Samstag, 30. Juni 2012, 15:00 Uhr
Reitschule Bern
(Genau Lokalität wird vor Ort bekannt gegeben)

Die Gewerkschaften seien die Kampforganisationen der Klasse, heisst es. Sie seien heute einfach unter der Fuchtel korrumpierter FührerInnen. Eine eigentlich ganz gute Sache würde so zu einem trägen Haufen, der vor allem die Interessen einer Funktionärsschicht bediene. Ihr eigentlicher Zweck sei aber ein ganz anderer: Die Bündelung der ArbeiterInnenschaft zu einer schlagkräftigen Gemeinschaft, die es schafft die Angriffe der Bosse abzuwehren oder gar Verbesserungen der eigenen Lage durchzusetzen. Sie seien die «Schulen des Klassenkampfs».

An anderer Stelle heisst es weitgehender: Diese Zwecke hatten die Gewerkschaften vielleicht mal. Heute seien sie dazu aber nicht mehr in der Lage und ihre Existenz diene nur noch der Aufrechterhaltung der bestehenden Verhältnisse. Sie seien Instrumente der herrschenden Klasse um die ArbeiterInnen immer und immer wieder mit neuen Illusionen zu füttern, ihre Kämpfe zu sabotieren und so ihre Integration im herrschenden Gefüge einzuzementieren.

Was ist an solchen Vorstellungen dran? Stimmen sie nur zum Teil? Oder verhält es sich ganz anders? Darüber wollen wir mit euch diskutieren.

Der Vortrag stützt sich auf den Text «Schranken proletarischer Emanzipation. Zur Kritik der Gewerkschaften» aus Kosmoprolet Nummer 3.

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