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Aufruf zum anarchistischen/anarchokommunistischen Block am 17.11.2007
Sonntag, 11. November 2007
Am 17. November 2007 findet in Zürich wieder einmal eine Flüchtlingsdemonstration statt. Der Anlass dafür sind die Verschärfungen im Asylwesen und die anhaltende repressive und rassistische Politik der Parteien.

Diese Verschärfungen sind nichts anderes als Produkte einer auswegslosen Politik, die sich schon seit jeher im Kreis dreht. Die kapitalistischen Rahmenbedingungen lassen ein Ausbrechen gar nicht zu. Die PolitikerInnen sind dazu verpflichtet innerhalb von Gesetz, Kapital und Nation zu handeln. Das zeigt den zwangsläufig repressiven, rassistischen und prekären Charakter ihres Handlungsspielraums.

Wir finden uns mit dieser Tatsache nicht ab, stecken wir doch unweigerlich selber mittendrin. Zwischen Alltagsgraus und Massenmord fordern wir ein Ende der kapitalistischen Ära. Wir sind bereit für ein schönes Leben zu kämpfen. Nicht nur für andere sondern zusammen für uns selbst.

Genauso wie die Flüchtlinge sind wir ebenso betroffen von diesem ganzen Falschen.
Für unser Anliegen ist es wichtig, dass wir uns zusammenschliessen und gemeinsam den Kampf auf die Strasse tragen.

Dies ist ein Aufruf, den anarchistischen/anarchokommunistischen Block am 17. November 2007 an der Flüchtlingsdemonstration in Zürich zu unterstützen.

Wir sind ein Zusammenschluss bestehend aus AGL (Autonome Gruppe Luzern), Systembruch und Einzelpersonen
a-team[at]undergrounddogs[punkt]net
 
Keine Wahl !
Montag, 10. September 2007

Der Stand der Dinge

Am 21. Oktober 2007 finden in der Schweiz wieder nationale Wahlen statt und das „Schweizer Stimmvolk“ wird aufgefordert, seine Stimme abzugeben. Von vielen Seiten her wird zur Beteiligung an diesem Spektakel aufgerufen, das angeblich dazu dienen soll, die Macht im Staat auf neue Abgeordnete und Delegierte um- bzw. neuzuverteilen. Auch Jugendliche, die das Stimmalter schon erreicht haben, werden vermehrt von Parteien motiviert sich an den nationalen Wahlen zu beteiligen und werden so im Interesse der Parteien zur Festigung der staatlichen Macht eingespannt. Im Vorfeld der diesjährigen Wahlen wurde aus dem Umfeld der herrschenden Parteien eine schweizweite Wahlkampagne namens „21.Oktober – Besser wählen“ iniziiert Sie richtet sich hauptsächlich an Jugendliche um diese zur scheinbaren Mitbestimmung im Staat zu begeistern. Die „Besser wählen“-Kampagne bezieht sich mit ihren Inhalten natürlich positiv auf den bürgerlichen Staat und die herrschende Ordnung des Kapitalismus.

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Wir sind nicht die Schweiz
Mittwoch, 20. Juni 2007
Ein Aufruf zur Zerstörung der Nation 

 

Bereits zum dritten Mal findet unter dem Titel «Wir sind die Schweiz» eine schweizweite Grossdemonstration statt. «Gleiche Rechte für alle» fordern die OrganisatorInnen im Untertitel des Aufrufes und machen sich für ein «Recht auf Mitsprache im Staat» für alle stark. Dass Illegalisierte die gleichen Rechte fordern, welche SchweizerInnen besitzen, ist verständlich. Die Verbesserung des Rechtsstatus ist für viele MigrantInnen ein materielles oder gar existenzielles Interesse. Doch die Parole der Demonstration lautet nicht «Nieder mit den Grenzen» oder «für freies Fluten», was dringend nötig wäre: Es geht im Aufruf nicht um eine autonome Organisierung für materielle Interessen und uneingeschränkten Aufenthalt für alle. Stattdessen wird die konstruktive Teilnahme am Staat unter dem Motto «Wir sind die Schweiz» gefordert.

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