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Antirep 23.1. Anti-WEF Zug
Freitag, 12. Februar 2016
von http://ch.indymedia.org/de/2016/02/96775.shtml

"Diese Woche wurden von der Zuger Polizei die ersten "Verzeigungsvorhalte" verschickt bezüglich der Anti-WEF-Demonstration am 23.1.16 in Zug.    

Darin werden die Empfänger über die Beschuldigungen informiert (z.B. Teilnahme unbewilligte Anti-WEF-Demonstration, Verstoss gegen Rayonverbot, Mit-Veranstalter, ...), über die Möglichkeit einer Stellungsnahme informiert und informiert dass der Fall der Staatsanwaltschaft zugestellt wird.

Weiter wurden auch Fragebogen versendet an kontrollierte Personen. Die Fragebogen müssen NICHT beantwortet werden. Das Nicht-Beantworten bringt euch keinen Nachteil, sondern schützt dich und andere vor Repression. Ebenfalls muss auf einen "Verzeigungsvorhalt" grundsätzlich NICHT reagiert werden.

Wir empfehlen aber folgendes wenn du beschuldigt wirst:
>Teilnahme an unbewilligter Demo :
keine Rückmeldung
>MitveranstalterIn :
Es kann Sinn machen für als "Mit-VeranstalterIn" Beschuldigte, eine ganz kurze Stellungsnahme zu senden, damit das Verfahren verkürzt wird. Zieht dafür aber auf jeden Fall einen Anwalt bei oder meldet euch bei uns. Jede Aussage beeinhaltet die Gefahr, dass ihr euch in Ausreden verstrickt oder andere mit reinzieht. Deshalb ist es sehr wichtig, WENN ihr etwas schreibt, dass es gut formuliert ist.

Falls du vorgeladen wurdest/wirst, Anzeigen erhalten hast oder sonst etwas passiert, melde dich bitte bei uns. Denn Koordination ist wichtig im Kampf gegen Repression!

WICHTIG:
>Falls du vorgeladen wirst, mach unbedingt Aussageverweigerung "Ich sage nichts dazu"! Die einzigen Angaben, die du machen MUSST, sind: NAME, VORNAME, MELDEADRESSE, HEIMATORT, GEBURTSDATUM.
Aussageverweigerung ist dein Recht & bewahrt dich davor, dich selber oder Andere zu belasten. Dies gilt insbesondere auch, sollte die Polizei dir Fotos oder Filmmaterial vorlegen: Egal, ob -du dich oder Andere darauf erkennst oder -du dir sicher bist dass nicht du abgebildet bist oder -sie behaupten, das wärst doch eindeutig du, SAGE NICHTS DAZU.
(Doch auch wenn du bereits Aussagen gemacht hast, melde dich!)

>Solltest du zu einem späteren Zeitpunkt einen Strafbefehl/Busse erhalten, reiche unbedingt innerhalb der angegebenen Frist schriftlich & per Einschreiben Einsprache dagegen ein. Dann ist es möglich, die Akten anzuschauen & verschafft uns Zeit, zusammen zu schauen, wie du dich dagegen wehren kannst. Nach einer verpassten Frist sind juristische Schritte nicht mehr möglich!

>Erzähl in deinem Umfeld weiter, dass sich alle melden sollen, die etwas von Polizei/Staatsanwaltschaft hören.

Für allfällige Fragen stehen wir euch gerne zur Verfügung. Demnächst wird hier die Kontakt-Email aufgeschaltet, wir bitten um ein paar Tage Geduld."


 
Anti-WEF Demo in Zug
Sonntag, 24. Januar 2016
Communiqué zur Anti-WEF Demo in Zug:
http://ch.indymedia.org/de/2016/01/96645.shtml

Zentralplus:
http://www.zentralplus.ch/de/news/gesellschaft/4991687/Zug-in-Angst-Viel-L%C3%A4rm-um-nicht-viel.htm
Tele1:
http://tele1.ch/Video/WebVideos/160123_Anti%20WEF%20Demo%20Zug_347330.mp4




 
Programm
Mittwoch, 13. Januar 2016

Mo, 18.1., Tür 20:00, Beginn 20:30
Lese- und Diskussionsrunde "Verwahrung - die lebenslängliche Haft"
mit dem Text "Die Verwahrung und die institutionellen therapeutischen Massnahmen in der Schweiz - Eine kleine Einführung über die lebenslängliche Haft"


Mo, 1.2., Tür 20:00, Film 20:30
Film «Come to Hell... and See the Paradise»
Umrahmt von den grossen Reitschulsommerfesten 2014 und 2015 schildert der Film einige denkwürdige Happenings in und rund um Berns liebsten Zankapfel. 82 min.


Mo, 15.2., Tür 20:00, Beginn 20:30
Lese- und Diskussionsrunde "Islamismus", Teil 1
mit dem Text: Warum der Rückfall in den islamischen Archaismus?

Mo, 29.2., Tür 20:00, Beginn 20:30
Lese- und Diskussionsrunde "Islamismus", Teil 2

Die Texte nehmen wir wie immer mit und lesen dann gemeinsam, ihr braucht also nichts vorher machen oder mitbringen.



Jeden zweiten Montag lesen wir einen politischen Text oder schauen einen Film an. Zusammen versuchen wir diese Gesellschaft zu analysieren, zu verstehen, und neue Ideen zu entwickeln. Alle sind willkommen, man braucht weder Vorwissen noch eine bestimmte Meinung zu haben. Vorschläge für Texte oder Filme können wir immer brauchen, teilt uns diese einfach mit.



 
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