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Projekt Kritik & Klassenkampf
Mittwoch, 15. Mai 2013
Diskussionswochenende 2013 Projekt Kritik & Klassenkampf

Vor zwei Jahren, im Sommer 2011, haben wir mit dem Anliegen, auf eine gemeinsame Debatte mit praktischer Perspektive hinzuarbeiten, ein erstes Diskussionswochenende durchgeführt. Ein Jahr darauf, im Frühling 2012, folgte ein zweites Diskussionswochenende mit interessanten und lebendigen Diskussionen.
Wir möchten das Begonnene fortsetzen und laden euch dazu ein, Ende Mai / Anfang Juni 2013 am dritten Diskussionswochenende des Projekts Kritik & Klassenkampf teilzunehmen. Wir wollen mit allen interessierten Personen in Diskussion treten und Handlungsmöglichkeiten für den revolutionären Klassenkampf erarbeiten. Dieses Jahr soll es im Wesentlichen um Gender, Migration und Reproduktion, als auch um die Frage nach Möglichkeiten zur Aufhebung dieser Trennlinien des Kapitals gehen. Dabei werden wir diese Themenkomplexe nicht voneinander losgelöst diskutieren, sondern nach Momenten suchen, wo sie zusammenkommen. Anhand vorbereiteter Thesen wollen wir über diese Themen diskutieren.

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Anmeldungen bis 22. Mai!



 
Systembruch-Bar
Donnerstag, 2. Mai 2013

Montag, 6. Mai: Systembruch-Bar


Lieber die dunkelste Kneipe als der hellste Arbeitsplatz

6.5.2013
Ab 20.00 Uhr
In der I45 in Zug (industriestrasse 45)



 
Filmabend
Dienstag, 26. März 2013

Film: Die Utopie leben! Der Anarchismus in Spanien


Montag, 1. April 2013, 20:00
Industrie 45, Zug


Reden wir von funktionierendem Anarchismus, so wird einem schnell die spanische Revolution nahe gelegt. In der Zeit um 1936 - 1939 waren viele Gebiete (vorallem Katalonien) selbstorganisiert und herrschaftsfrei - also praktisch anarchistisch organisiert. Geprägt wurde diese zeit vorallem auch durch die anarchistische Gewerkschaft CNT/FAI, in der bis zu 2 Millionen Menschen Mitglieder waren. Bis zum Sturz durch den Faschisten und Hitler-Freund Franco ist es daher natürlich sicher interessant mehr darüber zu erfahren, wie es denn so war. Umso besser wenn dies Zeitzeugen tun. Gesagt getan; das gute ARTE hatt sich den Kämpfenden Anarchisten angenommen, welche über diese Zeit bereitweiliig Auskunft geben. Sie waren alle Anarchisten und hatten verschiedene Aufgaben und Verantwortungsbereiche. Viele von ihnen leben noch im Exil in Frankreich, Kanada, Mexiko und Venezuela. Sie sind eigens nach Spanien gekommen, um Zeugnis abzulegen. Der Dokumentarfilm gibt einen Überblick über die Geschichte der anarchistischen Bewegung seit dem 19. Jahrhundert, die Gründung der CNT (Confedéración Nacional del Trabajo) und der FAI, die Rolle von Kultur und Erziehung (Modernes Schulwesen), die Vielfalt der Ideen und Aktivitäten im Vorfeld der Zweiten Republik, den Staatsstreich der Militärs, der sowohl einen Krieg als auch eine Revolution (die einzige anarchistische Revolution) auslöste, und insbesondere über die Einrichtung und das Funktionieren der Kollektivbetriebe in den ländlichen und städtischen Gebieten. Er schließt mit der Niederlage des republikanischen Lagers im Jahre 1939, die der Revolution ein Ende bereitete.

Im spanischen Bürgerkrieg nahmen auf der Seite der Anarchistinnen und Anarchisten auch rund 800 Freiwillige aus der Schweiz teil. 180 starben, der Rest wurde von den Schweizer Gerichten hart bestraft.




 
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