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Wenn die Aufstände sterben
Freitag, 18. Januar 2013

Leserunde: "Wenn die Aufstände sterben" von Gilles Dauvé


„Wenn man sich vorstellt, dass eine proletarische Front einer bürgerlichen Front gegenübersteht, dann denkt man das Proletariat in bürgerlichen Begriffen, nach Art einer politischen Revolution oder eines Kriegs (einer nimmt dem anderen die Macht, besetzt sein Territorium). Dabei führt man all das wieder ein, was zum Zeitpunkt der Erhebung niedergerissen worden war: Hierarchie, Respekt vor den Spezialisten, vor der Wissenschaft, die weiß; vor der Technik, die Lösungen anbietet; vor all dem, was den gewöhnlichen Menschen herabsetzt. Im Dienste des Staates wird aus dem Arbeiter-»milizionär« unausweichlich ein »Soldat«. Vom Herbst 36 an mündet in Spanien die Revolution in einen Krieg und in eine typische Kampfweise der Staaten, den Frontenkrieg.“
Gilles Dauvé, Wenn die Aufstände sterben, Kap. „Der Krieg frisst die Revolution“


Die Texte nehmen wir selber mit, Vorwissen/Vorlesen ist nicht nötig.

Da der Text relativ lang ist, lesen wir ihn in zwei Teilen

18. Februar 2013
und
4. März 2013

Ab 20.00 Uhr

i45, industriestrasse 45, Zug

Textlink


 
Züri brännt!
Mittwoch, 16. Januar 2013

Filmabend: Züri brännt!


Der legendäre Film der Zürcher Bewegung von 1980 ist ein wortgewaltiges Pamphlet und Dokumentation zugleich des Befreiungsschlages einer ganzen Generation. Strassenschlachten, Nacktdemonstrationen, Punk-Musik, gelebte Autonomie: Die Zürcher Bewegung sagte sich los von den Zwängen des zwinglianischen Zürichs und forderte Leben, Raum, Geld, Alles und Subito. Die Bewegung setzte ein beträchtliches kreatives Potential frei und hat Zürich tiefgreifend verändert. In der heutigen multikulturellen und event-orientierten Stadt kann man sich dies fast nicht mehr vorstellen.


4. Februar 2013

Ab 20.00 Uhr

I45, Zug



 
Kaufen für die Müllhalde
Samstag, 3. November 2012

Filmabend: Kaufen für die Müllhalde


Bei zahlreichen Produkten ist der Verschleiß vorprogrammiert. Seien es Glühbirnen, Computer oder Handys, der Kunde soll ein defektes Gerät nicht reparieren lassen, sondern das Altgerät entsorgen und sich ein neues anschaffen. Diese beabsichtigte eingeschränkte Lebensdauer nennt man "geplante Obsoleszenz". Die Dokumentation geht dem Phänomen nach und wirft einen kritischen Blick auf die moderne Wegwerfgesellschaft.

Achtung! Verschoben auf den

17. Dezember 2012


Ab 20.00

I45, Zug


Videolink


 
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