Home
Aufstand und Klassenkampf am Nil - eine Veranstaltung mit dem Ägypter Jano Charbel
Donnerstag, 6. Oktober 2011

Freitag, 14. Oktober 2011
ab 19.30 Uhr
Volkshaus Zürich, Grüner Saal


Der Aufstand in Ägypten und weiteren Ländern im arabischen Raum hat viele überrascht. Doch dem Sturz Mubaraks sind massive Klassenauseinandersetzungen vorausgegangen. Die immer wieder aufflackernden Kämpfe, welche wir nicht nur im arabischen Raum, sondern in vielen Regionen der Welt beobachten können, erhalten in dieser Phase der Krise eine globale Dimension. Die Klassenkämpfe der letzten Monate zeichnen sich nicht nur durch erste Momente gegenseitiger Bezugnahme, sondern auch durch die eindrückliche Selbstorganisation ohne bestimmende Avantgarde aus.

Doch die Erfahrung zeigt, dass Kämpfe wie diejenigen im Land am Nil sich weder nach einem vorbestimmten Muster entwickeln, noch frei von Widersprüchen sind. So erweisen sich zum Beispiel der Nationalismus und die demokratische Illusion besonders zäh und wirkungsmächtig.

Beeindruckt von der Radikalität der Auseinandersetzungen, haben wir Ägypten mehrere Male nach dem Aufstand besucht, Kontakte geknüpft und die Entwicklungen mit GenossInnen vor Ort diskutiert. Aus dem Bedürfnis heraus, Erfahrungen auszutauschen und die globalen Kämpfe international zu diskutieren, organisieren wir diese Rundreise mit dem Anarchosyndikalisten Jano Charbel, der als Journalist Arbeitskämpfe und soziale Bewegungen verfolgt. Mit ihm wollen wir über die Schwierigkeiten und Perspektiven der Kämpfe in Ägypten, aber auch über die Frage, was denn diese Kämpfe für uns bedeuten, diskutieren.



 
Aufnahme 'Anden im Widerstand'
Montag, 9. Mai 2011
Endlich ist die Aufnahme des Vortrags 'Anden im Widerstand gegen transnationale Bergbaukonzerne' online. Hier könnt ihr den ganzen Vortrag hören, nur die Filmsequenzen sind rausgeschnitten:

http://radioindustrie.ch/2010/12/14/referat-zur-situation-in-den-anden

Mehr Infos über die Veranstaltung findet ihr unter der Ankündigung: Anden im Widerstand, 14.12.2010


 
Gemeinsam diskutieren – Gemeinsam handeln!
Freitag, 29. April 2011




Mit der Logik des Kapitals brechen!



Wir wollen auf eine gemeinsame Debatte mit praktischer Perspektive hinarbeiten. Weil uns interne Diskussionen nicht ausreichen und an Veranstaltungen oft zu wenig Zeit bleibt um sich ernsthaft mit zentralen Fragen auseinanderzusetzen, laden wir euch dazu ein, am Diskussionswochenende des Projekts Kritik & Klassenkampf teilzunehmen. Anhand vorbereiteter Thesen zu den Themen Krise, Kämpfe und Intervention, Organisierung, Perspektive wollen wir mit allen interessierten Personen in Diskussion treten und Handlungsmöglichkeiten für den revolutionären Klassenkampf erarbeiten.

 

In einem Diskussionszyklus haben wir die Krise des Kapitals und der Linken gemeinsam diskutiert und Thesen dazu erarbeitet. Dieser Text ist das vorläufige Ergebnis unseres Diskussionsprozesses. Dabei sind wir auf Fragen gestossen, welche für uns von zentraler Bedeutung sind:


    ✭ Gibt es einen qualitativen Umschlag im Klassenkampf, der von Tagesforderungen zu einem revolutionären Prozess führt?
    ✭ Was sind die Voraussetzungen für eine Bewegung, welche die gesellschaftlichen Verhältnisse aufheben will?
    ✭ Wie entsteht Klassenbewusstsein und wie hängen Kämpfe und dieses Bewusstsein zusammen?
    ✭ Wieviel an reeller Perspektive braucht es? Müssen wir uns Utopien für eine neue Welt erarbeiten? Oder geht es vielmehr um die Kritik am Bestehenden?
    ✭ Lässt sich Autonomie am Inhalt oder an der Form festmachen?

Selbstdarstellung


Die im Projekt Kritik & Klassenkampf organisierten Gruppen und Einzelpersonen eint die Einsicht, dass eine revolutionäre Überwindung der kapitalistischen Gesellschaft jegliche staatliche Verwaltung notwendig ausschliesst. Darunter fallen auch die Sozialdemokratie und staatskapitalistische Versuche, wie sie zum Beispiel in der Sowjetunion, in der VR China und in Kuba unternommen wurden. Stellvertreterpolitik lehnen wir genau so ab, wie wir keine Perspektive im Parlamentarismus sehen. So ist der Reformismus für uns auch keine gangbare Alternative. Wir lehnen jede Form von Staat oder nationalen Konzeptionen ab, da deren Existenz in der Klassengesellschaft begründet und deren Zerschlagung Bedingung für eine klassenlose Gesellschaft ist. Daraus folgt unser Bedürfnis, kollektive Kämpfe auf internationaler Ebene miteinander zu verbinden. Entgegen der klassischen Vorstellung verstehen wir die anarchistische und kommunistische Strömung und Tradition nicht in einem unauflösbaren Widerspruch zueinander.
Die am Projekt Kritik & Klassenkampf Beteiligten stimmen diesen Positionen zu, haben jedoch unterschiedliche Vorstellungen davon, wie Interventionen wirksam werden können, wo Schwerpunkte gesetzt werden müssen und wie eine Organisierung jenseits autoritärer Parteistrukturen oder bürokratischer Gewerkschaftsapparate aussehen könnte. Uns geht es darum, radikale Kritik zu organisieren und zu neuer Stärke zu finden.



Detaillierter Aufruf, Infos und Anmeldung:

http://www.kritik-und-klassenkampf.tk



 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 65 - 72 von 109
logo