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Diskussionsweekend 30.3/1.4. - Radikale Kritik organisieren!
Mittwoch, 8. Februar 2012

 Gemeinsam diskutieren – Gemeinsam handeln!


Im Sommer 2011 haben wir mit dem Anliegen, auf eine gemeinsame Debatte mit praktischer Perspektive hinzuarbeiten, ein erstes Diskussionswochenende durchgeführt, das uns trotz grosser Erwartungen nicht enttäuscht hat. Wir möchten das Begonnene fortsetzen und laden euch dazu ein, am zweiten Diskussionswochenende des Projekts Kritik & Klassenkampf teilzunehmen. Wir wollen mit allen interessierten Personen in Diskussion treten und Handlungsmöglichkeiten für den revolutionären Klassenkampf erarbeiten. Dabei soll es im Wesentlichen um die Krise, Kämpfe, Interventionen, Organisierung und Perspektiven gehen. Anhand vorbereiteter Thesen wollen wir über die Globale Entwicklung, Bürgerliche Reflexe auf die Krise und die Rolle der Revolutionäre diskutieren.
In den Diskussionen bis jetzt haben wir über die Krise des Kapitals, über Ideologie und Bewusstsein, den Widerstand von unten gegen die Auswirkungen der Krise und mögliche Interventionen von uns in den Kämpfen diskutiert. Dabei sind wir auf Fragen gestossen, welche für uns von zentraler Bedeutung sind, so zum Beispiel:

    • Gibt es einen qualitativen Umschlag im Klassenkampf, der von Tagesforderungen zu einem revolutionären Prozess führt?
    • Was sind die Voraussetzungen für eine Bewegung, welche die bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse aufheben will?
    • Wie entsteht Klassenbewusstsein und wie hängen Kämpfe und dieses Bewusstsein zusammen?

Selbstdarstellung


Die im Projekt Kritik & Klassenkampf organisierten Gruppen und Einzelpersonen eint die Einsicht, dass eine revolutionäre Überwindung der kapitalistischen Gesellschaft jegliche staatliche Verwaltung notwendig ausschliesst. Darunter fallen auch die Sozialdemokratie und staatskapitalistische Versuche, wie sie zum Beispiel in der Sowjetunion, in der VR China und in Kuba unternommen wurden. Stellvertreterpolitik lehnen wir genauso ab, wie wir keine Perspektive im Parlamentarismus sehen. So ist der Reformismus für uns auch keine gangbare Alternative. Wir lehnen jede Form von Staat oder nationalen Konzeptionen ab, da deren Existenz in der Klassengesellschaft begründet und deren Zerschlagung Bedingung für eine klassenlose Gesellschaft ist. Daraus folgt unser Bedürfnis, kollektive Kämpfe auf internationaler Ebene miteinander zu verbinden. Entgegen der klassischen Vorstellung verstehen wir die anarchistische und kommunistische Strömung und Tradition nicht in einem unauflösbaren Widerspruch zueinander.
Die am Projekt Kritik & Klassenkampf Beteiligten stimmen diesen Positionen zu, haben jedoch unterschiedliche Vorstellungen davon, wie Interventionen wirksam werden können, wo Schwerpunkte gesetzt werden müssen und wie eine Organisierung jenseits autoritärer Parteistrukturen oder bürokratischer Gewerkschaftsapparate aussehen könnte. Uns geht es darum, radikale Kritik zu organisieren und zu neuer Stärke zu finden.

 

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17.01. Vorstellung Kosmoprolet 3
Sonntag, 1. Januar 2012
Die Gruppe Eiszeit aus Zürich stellt den neuen Kosmoproleten 3 vor. Der Kosmoprolet ist eine Broschüre/Zeitschrift drei libertär-kommunistischer Gruppen aus DE/CH:
http://www.kosmoprolet.org/kosmoprolet-3

Anschliessend lesen und diskutieren wir den darin enthaltenen Text:

Schranken proletarischer Emanzipation. Zur Kritik der Gewerkschaften
»Und auch in jenem Teil der Linken, der sich auf die Klasse bezieht, haben die Gewerkschaften einen festen Platz, meist als Organe, in denen die Arbeiter das Kämpfen lernen und als Organisation, die heute zwar korrumpierte Führer habe, aber eigentlich das Interesse der Arbeiterklasse vertrete. Seltener trifft man auf die Ansicht, dass die Gewerkschaften Organe der herrschenden Klasse seien, die von außen die Arbeiterklasse bremsen und ihr immer wieder Fesseln anlegen. Beide Ansichten sind geprägt von einem fundamentalen Missverständnis dessen, was Gewerkschaften eigentlich ausmacht.«

Den Text nehmen wir wie immer mit und lesen dann gemeinsam, ihr braucht also nichts vorher machen oder mitbringen.

Dienstag, 17.01.2012 um 20:00
Industrie 45, Zug


 
Änderung Programm Januar
Sonntag, 25. Dezember 2011

Achtung: Unser 2-wöchentliches Programm findet neu am Dienstag statt!


Der Text "Kritik des Nationalismus" fällt aus, stattdessen findet im Januar statt:
03.01. Film "Zeitgeist: Moving Forward" 1. Teil
17.01. Vorstellung Kosmoprolet 3
31.01. Film "Zeitgeist: Moving Forward" 2. Teil




 
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