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Programm November
Samstag, 1. Oktober 2016

Lese- und Diskussionsrunde "Anarchistisch älter werden - wie geht das?"

Montag, 14.11.16 @ Galvanik, Zug
Tür 20:00, Beginn 20:30

"Wer mit sechzehn nicht Anarchist ist, ist ein Idiot. Aber wer es mit 40 noch ist, ist es auch", so der französische Politiker Georges Clemenceau (1841-1929). Tatsächlich scheint Anarchismus vielen im Nachhinein eher eine peinliche, pubertierende "Jugendsünde" zu sein, was aber wohl eher mit einem sehr begrenzten Verständnis von Anarchismus zusammenhängt. "Der Anarchismus ist generationsübergreifend und hält jung. Es ist nie zu spät, Anarchist oder Anarchistin zu werden", meint demgegenüber Bernd Drücke.

 Film "La buena vida"

Montag, 28.11.16 @ Galvanik, Zug
Tür & Film: 20:00

«La buena vida» erzählt den Kampf der indigenen Wayúus um ihr Dorf Tamaquito, das in den Sog der Globalisierung gerät. Ihre im kolumbianischen Regenwald gelegenen Hütten werden vom grössten Kohlentagebau der Welt bedroht, hinter dem mächtige Rohstoffkonzerne wie Glencore, Anglo Amercian und BHP Billiton stehen. Das gewaltige Loch mit einem Durchmesser von 700 Quadratkilometern frisst sich immer näher an ihre Siedlung heran. Doch die Wayúus wollen sich nicht kampflos umsiedeln lassen und misstrauen den Versprechungen der Minenbetreiber auf ein «besseres» Leben in modernen Häusern mit Stromversorgung. Es beginnt ein Kampf Davids gegen Goliath…

Hintergrundinfos: Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien


 
Programm Oktober
Donnerstag, 15. September 2016

Mo,
10.10.: Film "Ernst Thälmann - Sohn seiner Klasse"

Propagandafilm der DDR
Mo, 24.10.: Film "Ernst Thälmann: Wie er wirklich war"
Dokumentarfilm über die Person Thälmann

Tür 20:00, Beginn 20:30 Uhr @ Metallstrasse 5, Zug
Eintritt Frei


An zwei Abenden wollen wir uns mit der Person Ernst Thälmann und dem Eigenbild der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschland) vor der Zeit der Entstalinisierung kritisch auseinandersetzen.

Am ersten Abend können wir uns einen Eindruck über das Selbstbild der Kommunisten der SED, vor der Entstalinisierung, anhand der Filmobiografie "Ernst Thälmann - Sohn seiner Klasse", die 1955 in der DDR erschien, machen. Der Film handelt, mit Thälmann als Protagonisten, von den Monaten des Krieges in 1918 bis zum Aufstand im Oktober 1923. Thematisiert wird die Situation der Arbeiter und Soldaten zu Ende des Ersten Weltkrieges, der Verrat der Sozialdemokratie, die immer steigende Not der Unterschicht, die Einigung der Arbeiter unter Thälmann und anderen Kommunisten und endet schliesslich mit dem Hamburger Aufstand. Der Film wurde von der DEFA (Deutsche Film AG, DDR) produziert und dementsprechend ist der Historische Inhalt angepasst oder geschönt worden. Im Anschluss zum Film werden wir eine kritische Diskussion über den Inhalt und diese Form von Propaganda haben.

Am zweiten Abend ergänzen wir die Selbstinszenierung der SED mit einem "mehr oder weniger" neutralen Dokumentarfilm, der vom Leben Ernst Thälmann`s handelt. Die politische und persönliche Laufbahn von Thälmann wird in der Doku wiedergegeben. Der Schwerpunkt liegt dabei mehr bei Thälmann persönlich als bei der Arbeiterbewegung. Nach dem Film können wir in einer Diskussion nun dieses Eigenbild, das vom DDR Film, und das Fremdbild, das aus der Doku, vergleichen.


 
Buchvorstellung "Ein Streik steht, wenn Mensch ihn selber macht"
Mittwoch, 10. August 2016
 Im polnischen Amazon-Standort Poznan solidarisierten sich im letzten Jahr Beschäftigte mit den Kolleg_innen, die in deutschen Amazon-Standorten gestreikt haben. Es wächst die Erkenntnis, dass ein Weltkonzern wie Amazon nur durch solche transnationalen Kämpfe zu Zugeständnissen gezwungen werden kann.
 
Doch in der letzten Zeit wurden Arbeitskämpfe in Sektoren bekannt, die gemeinhin als schwer oder gar nicht organisierbar galten. So gründeten Gefangene in einem Berliner Gefängnis eine Gewerkschaft, die sich innerhalb eines Jahres auf viele Knäste in ganz Deutschland und mittlerweile auch aus Österreich ausgebreitet hat.
 
Das sind zwei Beispiele über das neue Gesicht der Arbeitskämpfe, die der Berliner Journalist Peter Nowak in seinen im Herbst 2015 im Verlag Edition Assemblage herausgegebenen Buch „Ein Streik steht, wenn  mensch ihn selber macht“ vor- und zur Diskussion stellt.
 
Ein Schwerpunkt der Buchvorstellung und Diskussion  wird auf den neuen Formen basisgewerkschaftlicher Organisierung liegen. Können sie eine Alternative zu den reformistischen Grossgewerkschaften sein? Und welche Rolle können außerbetriebliche Solidaritätsinitiativen bei der Unterstützung von Arbeitskämpfen spielen? Das werden einige der Fragen sein, die auf der Veranstaltung diskutiert werden sollen.

Mo, 12.9. Zug: 20:00 @ "D'Wohnig", Albisstrasse 3
Di, 13.9. Winterthur
Mi, 14.9. Bern


 
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