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Anden im Widerstand
Dienstag, 23. November 2010
... gegen transnationale Bergbau-Konzerne

Vortrag, Video und Diskussion
Dienstag, 14.12.2010, 20:00, Industrie 45, Zug


In ganz Südamerika wächst der Widerstand gegen die "Megaminen": Im Tagebau, mit Einsatz von Chemikalien und sehr viel Wasser und Energie werden dort Metalle abgebaut. Dick im Geschäft sind auch Glencore und Xstrata aus Zug.

Thomas und Francesca, zwei Autonomaden zurück von einer engagierten Rundreise, berichten u.a. aus Andalgalá (Argentinien), wo es im vergangenen Januar zu einem Aufstand gegen eine geplante Mine und die Behörden gekommen ist. Hintergrund sind die negativen Erfahrungen mit der dort seit 1997 betriebenen Mine La Alumbrera (Xstrata). Zusammen mit anderen betroffenen Gemeinschaften (u.a. von Soja-Monokulturen) bildet die „Versammlung“ von Andalgalá Teil der basisdemokratischen UAC (unión de asambleas ciudadanas): Ein „Netz des Widerstandes“ von rund 400 Gruppen im ganzen Land, die trotz scheinbar unüberwindbaren Problemen die Hoffnung auf ein würdevolles Leben pflegen.

http://asambleasciudadanas.org.ar

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Demonstration gegen Rassismus und die Ausschaffungsinitiative
Donnerstag, 25. November 2010
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13. - 20. August 2010: 6. Anarchistisches Sommercamp
Donnerstag, 29. Juli 2010
Wozu ein anarchistisches Sommercamp? In der aktuell vorherrschenden Gesellschaftsform sind kaum selbstgestaltete, unabhängige Freiräume vorhanden: Lebensräume frei von Konsumzwängen, frei von Alltagsroutine und Einheitsbrei, frei von Rassismus, frei von Sexismus und Speziesismus. Deshalb bauen wir Stück für Stück täglich auf viele erdenkliche Weisen an einer anderen, neuen Lebensform. Ein anarchistisches Sommercamp jedoch bietet uns die Möglichkeit, diese Lebensform bereits jetzt eine Woche lang ganz konkret zu leben. Eine Woche lang gestalten wir unser kollektives Miteinander so, wie wir uns die Gesellschaft als Ganzes wünschen: wir können selbstbestimmt und hierarchiefrei miteinander leben, basierend auf unserer Individualität, unserer Solidarität und gegenseitigem Respekt und Verantwortung. Statt passivem Konsum gestalten wir unseren Alltag aktiv selber und sorgen für ein kunterbuntes Tagesprogramm. Das A-Camp ist somit ein bewusstes Praktizieren von hierarchiefreien gesellschaftlichen Formen und gleichzeitig ein Ausfeilen derselben. Die gelebte Praxis ist bestens dazu geeignet, die Machbarkeit von theoretischen Vorstellungen zu überprüfen und diese gegebenenfalls zu überarbeiten oder zu ergänzen. Insofern bietet das Camp sowohl die Möglichkeit, einer praktischen, als auch theoretischen Weiterentwicklung anarchistischer Ansätze. Das A-Camp bietet für neu Interessierte ebensogut die Möglichkeit, sich ein erstes Mal mit gesellschaftskritischen, anti-autoritären Thematiken zu befassen, als auch tiefer auf bestimmte Themen einzugehen, die Möglichkeit der Diskussion, der Informationsbeschaffung sowie des politischen und zwischenmenschlichen Austausches. Und nicht zuletzt ist es auch schlicht und einfach eine Gelegenheit, mit Gleichgesinnten zusammenzukommen und gemeinsam zu kochen, diskutieren, planen, Utopien und Erfahrungen miteinander zu teilen, gemeinsam am Lagerfeuer zu sitzen, und noch vieles mehr...

Wie wird das A-Camp organisiert? Die Organisation wird im Vorfeld von einer Orga-Gruppe übernommen. Diese sorgt für einen geeigneten Platz, für den Aufbau einer Website sowie diverse konkrete Vorbereitungsarbeiten für das Camp. Mit dem Beginn des Camps löst sich die Orga-Gruppe auf und die Verantwortung für Realisierung und Gestaltung des Camps liegt bei allen gemeinsam. Dies aus einem ganz einfachen Grund: wir möchten nicht, dass das Vorhandensein von Verantwortlichkeiten und Spezialisierungen zum Entzug der Verantwortung sowie Initiative Anderer führt, sondern dass diese beim Kollektiv liegen. Dadurch wird versucht, eine Institutionalisierung sowie ein Entstehen von Hierarchien zwischen "aktiven OrganisatorInnen" und "passiven KonsumentInnen" zu vermeiden. Während des Camps kann sich jeder aktiv einbringen, wie und wo er/sie möchte. Die Verantwortung fürs VoKü oder den Abwasch wird ebenso von allen gleichwertig getragen wie das Durchführen von Workshops, Aktivitäten und Diskussionen. Die Orga-Gruppe wird jedes Jahr in einer anderen Konstellation neu gegründet.
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